Toter auf Pilzausstellung in Göttingen!


Schreck am Sonntagmorgen:


Bei Eröffnung der ersten Pilzausstellung am 12.10.2008 in Göttingen ein Leichenfund!


Trotz Anwesenheit von Pilzsachverständigen Dieter Honstraß, Harry Anderson und Dr. Lothar Krieglsteiner und weiteren Pilzkennern konnte auf der Pilzausstellung von www.pilztreff.de im Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin ein Pilz-Toter nicht verhindert werden.

(Foto während der Aufbauarbeiten. v.l.n.r. Dieter Honstraß, Dr. Lothar Krieglsteiner, Gudrun Fricke-Bode- und vorne das Opfer)


Das Opfer- ein langjähriger Statist des Deutschen Theaters in Göttingen- hatte trotz intensiven Einsatzes von Dr.Rumpf, Dr. Müller und  Frau Dr. Rüdell aus dem Giftinformationszentrum Nord keine Überlebenschancen.

Zahlreiche Pilzfreunde suchten die unterschiedlichen Lebensräume nach verdächtigen Giftpilzen ab. Eine schwere Herausforderung- dank Firma Bandelow und Uhlendorff hatten sie mit üppigen Nadel- als auch im Laubwald zu kämpfen.


Nahezu kriminalistische Anstrengungen wurden von  Dr.Henning Schrader unternommen, um mit hochtechnischen Geräten der Firma Zeiss und Unterstützung von Marion Höfert die Sporen,  Lamellen und auch Moose auf verdächtige Spuren zu untersuchen.





Mehrere Sondereinsatzkommandos kamen immer wieder zu Beratungen zusammen.
Die Ermittlungen zogen sich über den ganzen Sonntag. Glücklicherweise stand ausreichend leckerer Zuckerkuchen von Bäckerei Wollersen aus Hilkerode und Bratwurst von Firma Wulff zur Verfügung.

Dennoch:

Es liess sich nicht mehr abschliessen klären, welche Art der rund 200 ausgestellten Frischpilzen letztlich für das Ableben des Statisten verantwortlich war.



Uns Pilzfreunden bleib nur ein Moment der Andacht am Fundort des Opfers.



Mit vereinten Kräften von Peter Klöppner, Ulrike Lott, Carl Schmidt, Dieter Honstraß und uns wurden am Abend die Spuren des Tatortes beseitigt und danach eine Pils-Gedenkstunde eingelegt…


Bis zum nächsten Mal.

Dieser Beitrag ist ein Dankeschön an meine Helfer und Unterstützer- und somit ein klein wenig werbelastig. Aber das soll so sein- denn ohne sie wäre diese Ausstellung  für mich nicht machbar gewesen. Solch ein Event ist nicht ohne Hilfe zu realisieren. Potentielle Sponsoren zur Unterstützung meiner Arbeit dürfen sich auch ohne Hemmungen an meine Kontaktdaten wenden.