Anfang März erhielten wir eine E-Mail von Dieter, ob wir ihn nicht für ein paar Tage begleiten möchten.

Thema seiner kleinen Rundtour:

Erkunden von Bereichen in denen mit "hypogäisch" wachsenden Pilzen zu rechnen ist.

Also machte Ich (Frank) mich mit unserer neusten Errungenschaft auf den Weg. Ein super erhaltener Mercedes 208D mit einigem an Komfort und Zugelassen für 6 Personen, was sich noch als sehr nützlich erweisen sollte.
Schon am nächsten Tag wurde das Platzangebot begutachtet und für ausreichend befunden. Unsere Exkursion konnte starten.

(Dieter Honstraß)

 

Am ersten Tag noch zu 5, (Bärbel und Jochen, Hund Lisa, Dieter + Fahrer) konnten wir auf diese Weise auch während der Fahrt unsere Vorgehensweise besprechen.

 

(Bärbel und Jochen Schöttker aus Hamburg)

 

Günther konnte sich auch 2 Tage für unsere Tour Zeit nehmen und brachte zur Verstärkung noch seinen Schnüffler "Foxi" mit.

(Bärbel und Günther Schier mit den Hunden Lisa und Foxi)

 

Was dann aber die erst 10 Monate alte Lagotto Hündin zum Vorschein brachte lies uns allen die Gesichtszüge entgleisen.

 

"Eine Sommertrüffel (Tuber eastivum)"

Leider existiert von diesem Moment kein Foto. So verstrahlt wie wir ausgesehen haben, wäre vermutlich die Linse geplatzt.

(Lisa und Bärbel)

 

Tuber eastivum, Sommertrüffel

Die 2 Hälften sind kein Schnitt, Lisa scheint nicht nur den starken Geruch zu lieben. Um ein Haar wäre kein Foto entstanden und Sie hätte auf natürlich Art und Weise zur Weiterverbreitung dieser Trüffel beigetragen.

(Nachtrag: Später so geschehen)

Ein echtes Highlight auf unserer Tour

 

Für das Auffinden der richtigen Lebensräume, gesellte sich Jan für einen Tag zu uns. Seine Tipps waren Gold wert.

Anschaulich und verständlich konnte er einiges zu Muschelkalk, Sandstein und anderen Gesteinsformationen erklären.

 

Jan-Michael Ilger (Diplom Paläontologe, Geologe und Planetologe)

 

Bei genauer Betrachtung ist das Erdreich links etwas heller. Rechts kann man eine leichte rot-braun Färbung erkennen.

Die Grenze zu Muschelkalk und Sandstein

 

 

Wenn der Boden voll von Muschelkalk ist, findet sich auch die entsprechende Vegetation.

Seidelbast gehört auf Kalkboden. Schön anzusehen und eine zuverlässige Zeigerpflanze.

Echter Seidelbast (Daphne mezereum)

 

Zu Guter Letzt:

Nach einer Tour in meist gebückter Haltung, ist es wichtig sich auch mal richtig zu Strecken.

Was den Günther da den Baum hinauftreibt und mir den Schweiß ins Gesicht ist ein Austernseitling. Muß man schon mal gucken wie der an eine "Esche" kommt. Sieht man dort genau so selten wie an Nadelholz.

 

 

Danke Dieter für diese

abwechslungsreiche Woche.

Links:

Jan-Michael Ilger: Jan-ilger.de

Günther Schier:     pilzfinder-solling.de

Fam.: Schöttker:   (Züchterseite mit Infos zu den 3)

Dieter Honstraß:   Pilzschule.de

 

 

 

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